Ein PNG besteht aus kleinen farbigen Quadraten, den Pixeln. Eine Vektorgrafik beschreibt Linien und Formen. Beim Vergrößern werden ihre Kanten neu gezeichnet, statt die Pixel zu vergrößern.

Warum verlangt die Druckerei ein Vektorlogo?

Auf dem Handy wirkt ein Logo scharf, auf einem großen Schild vielleicht nicht. Frage zuerst nach der ursprünglichen SVG-, AI-, EPS- oder PDF-Datei. Auch SVG und PDF können nur ein Bild enthalten. Prüfe in Inkscape oder Illustrator, ob du einzelne Formen bearbeiten kannst.

Was sind Pfade?

Bearbeitbare Linien und Umrisse. Ein Kreis lässt sich als Kurve beschreiben. Beim Vektorisieren ermittelt die Software solche Konturen aus dem Bild und kann kleine Buchstaben oder unscharfe Details falsch erkennen.

Prüfe das Beispiel

Vergleiche Schnabel, weiße Federspitzen und Lücken zwischen Blättern. Öffne das SVG im Zeichenprogramm und ändere eine Formfarbe. Das Ergebnis ist nicht von Hand korrigiert.

Originalbild
Originalbild
Umgewandeltes SVG
Umgewandeltes SVG
Originalausschnitt
Originalausschnitt
Umgewandelter Ausschnitt
Umgewandelter Ausschnitt
Originalbild · Umgewandeltes SVG · So entstand dieses Beispiel

Wenn du nur ein PNG hast

  1. Nimm die größte, klarste Originaldatei, keinen Screenshot oder ein Foto einer Visitenkarte.
  2. Vergleiche nach der Umwandlung Buchstaben, Ecken und Lücken.
  3. Prüfe im Zielprogramm vergrößert und in der endgültigen Größe.
  4. Kläre Format und Maße mit der Druckerei.

Umbenennen von .png in .svg ist keine Umwandlung. Fotos bleiben meist als Bilddatei sinnvoller als als Tausende Formen.